KINTSUGI Technik

Seit fast 10 000 Jahren wird im asiatischen Raum ein Naturlack mit der japanischen Bezeichnung urushi verarbeitet. Urushi diente bereits in der Jomonkultur als erster Glasurüberzug für Keramik um, relativ niedrig gebrannte Tongefäße abzudichten. Bereits vor etwa 4500 Jahren wurde der Lack nachweislich auch zum Kleben von Keramikscherben verwendet.

Charakteristisch für kintsugi ist die Verklebung von Scherben mit urushi unter Verwendung weiterer Naturstoffe und eine besondere Dekorationstechnik der Klebenähte mit feinem Pudergold in Anlehnung an makie (Streubilder). Auch für die Ergänzung von fehlenden Scherben kommen besondere Verfahren zum Einsatz.